10/14/2009

Das Wetter!

Well, in D würden wir jetzt wohl sagen, das Wetter ist bescheiden, aber ehrlich, Wetter wie hier gibts in D gar nicht.

Ich habe schon erwähnt, dass NOLA im Regen sehr schön ist, aber das stimmt natürlich nur so lange man nicht nach Hause schwimmen muss. Also, morgens ist es hier muggy, sprich, hohe Luftfeuchtigkeit und sehr warm. Wenn die Sonne scheint, kommst du nicht vom Fleck, weil die dann wirklich drückt. Irgendwann vormittags ziehen dann unter Garantie Wolken auf, die dann endweder stehen oder Regen verursachen. Wenn es nicht regnet, dann nur, weil es später richtig schön gewittert, wenn es regnet, dann regnet es immer wieder den ganzen Tag über - so wie heute.

Das Problem in Norlins ist, dass das Wasser nirgendwo hinkann. Die Stadt ist auf Sumpf gebaut, sprich, ab einer gewissen Tiefe hat man wieder Wasser und diese Tiefe ist nicht besonders tief (Ausdruck: eins!). Also läuft das Wasser nicht unbedingt ab und man hat Pfützen, die man besser als Seen bezeichnet.

Ich musst am Montag einen Essay abgeben und es hatte so ziemlich den ganzen Nachmittag, den ich in der Bibliothek verbracht habe, geregnet. Ich also irgendwann raus (nützt ja nichts) und musste dann halt durch diesen wunderschönen Park in dem es auch gepflasterte Wege gibt. Alle gepflasterten Wege bringen dir aber nichts, wenn sie unter Wasser stehen... ich stand also dann bis zu meinen Schienbeinen im Wasser - in Turnschuhen. Spaßig. Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass die meisten Leute hier FlipFlops oder Gummistiefel tragen (und ich glaube, von letzteren hole ich mir auch ein Paar).

Naja, habe zu Hause dann Zeitungspapier reingestopft (die Zeitung wollte ich eigentlich als Souvenir mit nach Hause nehmen, weil sie von meinem ersten Tag in N.O. war) und am nächsten Tag (also gestern) wieder, weil es schon wieder regnete, weil ich schon wieder da durch musste... naja, so gehts. Heute habe ich meine Sandalen angezogen und war darauf vorbereitet, meine Socken auszuziehen, wenn es geregnet hätte, aber es hat erst angefangen als ich im Shuttle nach Hause war, also bin ich dieses Mal trockenen Fußes wieder nach Hause gekommen.

Tja, heute Abend geht's zur Preservation Hall - wieder mit den ausländischen Studis, organisiert von der Uni - und dann wird zum ersten Mal richtig guter Jazz gehört und wahrscheinlich werde ich auch das erste Mal richtig Creole essen, im Restaurant. Mal sehen, ob ich etwas finde, das mir schmeckt und das nicht Jamablaya ist...

Ick froi mir druff.
Read y'all very soon.

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