Bevor ich mehr sage, sage ich, dass ich nicht nur noch nie in USA-land war, sondern, dass ich - on top o'that - auch
noch nie geflogen bin, mit dem Flugzeug (ich wurde mal geflogen, weil ich nicht telefonieren kann, aber das ist eine
andere Geschichte.
Einchecken war relativ easy, ich war wahrscheinlich zu dazed, als dass ich noch irgendwas bemerkt hätte. Habe mich am
Anfang denn auch gleich dämlich angestellt, aber das war ja zu erwarten - nicht so dämlich wie in Newark (liegt das
jetzt eigentlich in New York oder New Jersey?), wie ich betonen will.
Naja, war Alles recht aufregend, besonders als der Flug dann losging. Ich habe herausgefunden, dass ich keine Flugangst
habe. Fliegen war ein bisschen wie Busfahren in eine Achterbahn - sprich, die Schlaglöcher waren ein bisschen weicher.
Abheben ist ein witziges Gefühl - zwischen zwei Mitreisenden gefangen zu sein, ist es nicht. Tatsächlich ist der Vergleich
mit dem Busfahren schlecht, denn die Sitze sind im Bus breiter und bequemer. Aber die Angewohnheit mancher Leute sofort,
wenn sie es dürfen, die Sitze in die "unaufrechte" Position zu bringen, ist bei beiden gleich. Und natürlich ist es immer
die Person vor mir... Same old, same old.
Zumindest hatte ich nicht den kaputten Bildschirm, den meine Sitznachbarin hatte. Ich wäre gestorben, wenn ich acht
Stunden ohne Unterhaltungsprogramm hätte durchstehen müssen. Ich habe zum ersten Mal "Mary Poppins" im Original gesehen...
und "Grey Gardens", ein Fernsehfilm, den ich empfehlen kann (aber denkt immer daran, wer den Film empfohlen hat, ich bin
halt kein 08/15-Gucker).
Nach über acht Stunden dann der erste Blick auf Amerika. Sah ein bisschen aus wie Travemünde aus der Luft - oder wie ich mir
Travemünde aus der Luft vorstellen. Nur weitläufiger... ich habe aber mehrere Maritims gesehen (und wer noch nie in
Travemünde war, dem kann ich auch nicht helfen).
Tja, und dann begann der Spießrutenlauf durch Newarks Pride and Joy-Flughafen. Als ich dann gelesen habe, dass ich -
wohlgemerkt nach acht Stunden Flug - meine Schuhe ausziehen aollte. Hmmmm, erst dachte ich, die machen einen Scherz oder
dass sie vielleicht ein veraltetes Schild vergessen hatte, wegzunehmen. Kein Fehler, aber es ist auch niemand in
Ohnmacht gefallen, als ich die Schuhe ausgezogen habe, also kann's so schlimm nicht gewesen sein.
Ich muss sagen, dass ein Job auf einem amerikanischen Flughafen nichts für mich wäre, zu stressig. So viele Leute, Alles
muss so unheimlich schnell gehen, ich verstehe kein Wort. Hier zu sitzen, und die Leute um mich Englisch (oder so etwas
in der Art) reden zu hören, ist verstörend. Ich bin überfordert.
Also habe ich mir erst einmal meine erste amerikanische Cola gekauft (für 2,13 wo ist ein verfluchtes Dollar-Zeichen $). Für
Alle, den ich irgendwann einmal erzählt habe, dass die amerikanische Coke süßer ist: ist quatsch, aber schließlich wird man
mit Erfahrung klug).
Noch was? Hmmmm, sitze jetzt am Gate C80 und warte auf meinen Flug. Werde mir wohl gleich mal meinen ersten amerikanischen
McDreck-Burger holen... oder nen Dunkie... oder whatever.
Grüße aus Newark, New York?
8/23/2009
Subscribe to:
Post Comments (Atom)

No comments:
Post a Comment