8/23/2009

The day after yesterday - or today

Ich sitze auf einer Frontporch im amerikanischen Süden. Wenn es noch klischeehafter wird, kann ich mir auch gleich Old
Glory um die Schulter hängen und anfangen, Bruce Springsteen-Songs zu trällern. Es ist immer noch traumartig, wahr-
scheinlich auch, weil ich kaum geschlafen habe. Aber ich bin hier... und das wird jetzt wohl für alle Missgeschicke
hinhalten müssen.
Speaking of whiches: ich habe gestern Abend den Vogel abgeschossen, indem ich die Schlüssel zu meinem Kofferschloss
in meinen Koffer geschlossen habe. Ich bin ein solcher Honk. Natürlich ist da auch mein Geld und mein Pass drin, mal
sehen, ob die hier für solche Fälle irgendwelches Werkzeug haben. Ich kann ja nicht der erste Volltrottel gewesen sein,
der so etwas gemacht hat. Oder!?
Aber es ist nett hier und das Wetter war zumindest bisher freundlich... aber ich habe auch bisher nur einen späten Abend
und diesen Morgen mitgemacht. Es sieht verregnet aus und es ist schwül, aber das wird es wohl auch bleiben... für die
nächsten vier Monate. Maybe, that's too harsh an assessment. Es ist schön hier... sehr amerikanisch.
Oh, der Abflug von Newark war ziemlich atemberaubend: ich glaube, ich habe sogar das Empire State Building im Dunkeln er-
kannt. Es war ein Meer aus Lichtern (ich weiß, es ist eine abgedroschene Phrase, aber einer muss sie ja benutzen...).
Norlins lag dafür unter einer Wolkendecke... oh, und dann war da noch: mein Flug hatte eine halbe Stunde Verspätung und
das kann ganz schön beängstigend sein, besonders, wenn auf dem Bildschirm, auf dem die "Departures" stehen auch mehrere
gecancelte Flüge stehen. Ich dachte, wow, dann komme ich wohl heute nicht mal an, dann muss ich wohl auf dem Flughafen
nächtigen... aber das haben andere auch gemacht, so, wie es aussah.
Dinge, die ich unbedingt brauche: ear-plugs, aspirin, sleep. Nicht unbedingt in der Reihenfolge, aber dringend.

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